Regeln
Zuletzt aktualisiert am Freitag, 27.01. 2012 um 12:58 GMT+01:00
Rahmenausschreibung GC Düren Stand 20.01.2012
... für vorgabenwirksame und nicht vorgabenwirksame Turniere im Golfclub Düren
Verbindlichkeit von Verbandsordnungen:
Gespielt wird nach den Offiziellen Golfregeln (einschließlich Amateurstatut) des Deutschen Golf Verbandes. Das Wettspiel wird nach dem DGV-Vorgabensystem ausgerichtet. Ort der Einsichtnahme der genannten Verbandsordnung: Im Sekretariat des GC Düren.
Nicht vorgabenwirksame Einzelwettspiele:
Die Ausschreibung nimmt keinen Bezug auf das DGV-Vorgabensystem.
Starter ...
handeln im Rahmen ihrer Aufgaben im Auftrag der Spielleitung.
Carts:
Bei körperlicher Behinderung, die das Absolvieren der Wettspielrunde ohne Cart nicht erlaubt, ist die Benutzung clubeigener Carts gestattet. Es besteht Attestpflicht. Sonstigen Bewerbern werden Carts nur dann zur Verfügung gestellt, wenn alle Teilnehmer des Wettspiels von Carts Gebrauch machen könnten.
Abschläge:
Herren spielen von gelb oder rot, Damen von rot.
Jungen bis zu 12 Jahren und mit einer Vorgabe der Vorgabenklasse 5 und 6 spielen generell vom
roten Abschlag.
Außer durch Ausschreibung ausgeschlossen, werden Meldungen von Herren für den roten Abschlag
berücksichtigt, wenn auf der Meldeliste vermerkt und durch vollen Namenszug des Eintragenden
bestätigt.
Übungsfläche:
Nach Regel 33 - 2c. werden Übungsgrün und Übungsbunker und die Fläche im Umkreis bis zu 70 m auf Bahn 2 zur Fläche bestimmt, wo Spieler an jedem Tag eines Wettspiels üben dürfen.
Entscheidung bei gleichen Ergebnissen:
Stechen im Lochspiel:
Ein "All Square" ausgehendes Lochwettspiel wird lochweise fortgesetzt, bis eine Partei ein
Loch gewinnt. Die Spielfortsetzung beginnt am gleichen Loch wie das Wettspiel und die
Vorgabenschläge werden verteilt wie in der festgesetzten Runde.
Stechen im Zählspiel:
Bei Gleichstand in einem Zählspiel ohne Vorgabe erfolgt Spielfortsetzung über vorher zu
bestimmende Bahnen bis zum ersten Loch mit besserem Ergebnis (Sudden Death).
Bei Gleichstand in einem Zählspiel mit Vorgabe erfolgt Stechen nach folgender Maßgabe:
Für das Stechen werden 9 Löcher gewertet, und zwar die Löcher mit dem Schwierigkeitsgrad:
- 1
- 18
- 3
- 16
- 5
- 14
- 7
- 12
- 9
gemäß Vorgabenverteilungsschlüssel. Bei weiterer Gleichheit 6 Löcher mit dem Schwierigkeitsgrad:
- 1
- 18
- 3
- 16
- 5
- 14
sodann 3 Löcher mit dem Schwierigkeitsgrad:
- 1
- 18
- 3
sodann das Loch mit dem Schwierigkeitsgrad:
- 1
Besteht immer noch Gleichheit, entscheidet das Los. Bei Wettspielern mit mehr als
18 Löchern wird zum Stechen zunächst mit den letzten 54 bzw. 36 bzw. 18 Löchern begonnen
(bei weiterer Gleichheit s.o.); im Netto stets unter Anrechnung der anteiligen Vorgabe.
Stechen im Zählspiel über 9 Löcher:
Bei Schlag- oder Punktgleichheit entscheiden die besseren letzten 6, 3, 1 Löcher.
Bei weiterer Gleichheit entscheidet das Los.
Beendigung des Wettspiels:
Die Wettspiele sind mit der Siegerehrung beendet. Eventuell vorher ausgehängte Ergebnisse sind vorläufig.
Caddies:
Professionals sind grundsätzlich und Eltern von Jugendlichen als deren
Caddies nicht erlaubt.
Ein Spieler und sein Caddie müssen zu jeder Zeit während der festgesetzten
Runde zu Fuß gehen.
Strafe bei Verstoß: Disqualifikation
Betriebsbereite elektronische Kommunikationsmittel:
- Das Mitführen von sende- und / oder empfangsbereiten elektronischen Kommunikationsmitteln oder deren Benutzung auf dem Platz wirkt störend und rücksichtslos.
- Stellt die Spielleitung eine schwerwiegende Störung des Spielbetriebs durch die Benutzung eines solchen Gerätes durch einen Spieler oder Caddie fest, so kann die Spielleitung diese Störung als schwerwiegenden Verstoß gegen die Etikette bewerten und eine Disqualifikation aussprechen.
Zählkarten einreichen:
Einwurf in den Briefkasten am Sekretariat mit der Aufschrift "Scorekarten".
Teilnahmeberechtigung für die Teilnahme an 9-Löcher-Turnieren:
Mitglieder mit DGV Platzerlaubnis sind erst dann zur Teilnahme an 9 Löcher Turnieren berechtigt, wenn sie zwei EDS-Runden Ergebnisse mit jeweils mind. 28 Punkten eingereicht haben.
Teilnahmeberechtigung bei Turnieren für Clubvorgabenspieler:
Ist ein Turnier für Clubvorgabenspieler mit Höchstvorgabe ausgeschrieben, so ist Clubvorgabe -40 die Höchstvorgabe.
Vorgabenzuteilung:
Vierball-Zählspiele gem. Regel 31 werden mit voller Vorgabe gespielt. In Lochspielen erhält der Spieler mit der höheren Spielvorgabe 3/4tel des Spielvorgabenunterschiedes zur niedrigeren Spielvorgabe des Gegners.
Gewinn von Preisen:
Ausgeschriebene Netto-Preise bei clubinternen Wettspielen können nur von Mitgliedern
der Stammvorgabe 36,0 oder besser gewonnen werden, die die Aktualität Ihrer Stammvorgaben
durch mindestens 4 vorgabewirksame Ergebnisse im Vorjahr oder 3 vorgabewirksamen Ergebnisse
im laufenden Jahr nachgewiesen haben.
Bewerben sich Spieler innerhalb einer Brutto-Wertung auf Basis unterschiedlicher CR-Werte
um gemeinsame Preise, so ist der Unterschied im Course Rating auszugleichen (CR-Ausgleich).
Ausgeschriebene Netto-Preise bei clubinternen vorgabewirksamen 9 Löcher Turnieren können sowohl von Clubvorgabenspielern als auch von Mitgliedern der Vorgabenklassen 2, 3, 4 und 5, die die Aktualität Ihrer Stammvorgaben durch mindestens 4 vorgabewirksame Ergebnisse im Vorjahr oder 3 vorgabenwirksame Ergebnisse im laufenden Jahr nachgewiesen haben, gewonnen werden.
Sonderpreise:
Gewinner von Sonderpreisen erhalten diese nur bei Anwesenheit zur
jeweiligen Siegerehrung
Extra Day Scores EDS:
Vorgabewirksames Stableford-Nettoergebnis über 9 oder 18 Löcher für Spieler der Vorgabenklassen 2 – 6. EDS-Runden können nicht im Rahmen nicht vorgabenwirksamer Wettspiele gespielt werden.
Datenschutz:
Dem Wettspielteilnehmer ist bekannt, dass sein Name, seine Vorgabe und seine Startzeit
auf der Startliste passwortgeschützt im Internet veröffentlicht werden.
Mit der Meldung zum Wettspiel willigt der Wettspielteilnehmer auch in die Veröffentlichung
seines Namens, seiner Vorgabe und seines Wettspielergebnisses in einer Ergebnisliste im
Internet ein.
Änderungsvorbehalt:
Die Spielleitung hat in begründeten Fällen bis zum 1. Start das Recht, die Ausschreibung zu ändern (Ausnahme: Vorgabenwirksamkeit). Nach dem 1. Start sind Änderungen der Ausschreibung nur bei Vorliegen sehr außergewöhnlicher Umstände zulässig.


