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Zählspiel Brutto / Netton |
Allgemeine Informationen |
Spezielle Informationen |
Das Zählspiel ("Stroke Play") gewinnt der Spieler mit der niedrigsten Schlagzahl ("Score")
über die festgesetzte(n) Runde(n) das Wettspiel. Normalerweise besteht eine Runde aus 18
Löchern, jedoch sind auch 9 Loch Runden möglich. Amateurwettspiele gehen normalerweise nur
über eine Runde, jedoch wird eine Clubmeisterschaft in den meisten Golfclubs über zwei Tage
und zwei bis drei Runden ausgetragen.
Bei der Bruttowertung gilt der absolut niedrigste Score als bestes Ergebnis.
Bei der Nettowertung wird vom Bruttoscore jeder Runde die Spielvorgabe ("Playing Handicap")
abgezogen.
Beispiel: bei 90 Schlägen und Spielvorgabe 18 ist das Nettoergebnis eine 72
also dasselbe wie bei einem Profi mit 72 Schlägen und Spielvorgabe 0.
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Aus der Notwendigkeit der Ermittlung eines Scores für jedes Loch ergibt sich, dass beim
klassischen Zählspiel jede Bahn tatsächlich zu Ende gespielt werden muss, auch wenn die
Lage aussichtslos erscheint. Da dies gerade bei weniger guten Spielern zu Schwierigkeiten
führen und den Ablauf insgesamt verzögern kann, wird in Deutschland zumeist die Variante
des Zählspiels nach Stableford gespielt. Diese hat den Vorteil, dass immer ein Ergebnis
berechnet werden kann, auch wenn nicht jeder Ball eingelocht wurde.
Jedes Loch muss zu Ende gespielt werden !
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Zählspiel nach Stableford |
Allgemeine Informationen |
Spezielle Informationen |
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Beim Zählspiel nach Stableford erhält der Spieler an jedem Loch für den gespielten Score
sogenannte Stableford-Punkte gemäß der folgenden Tabelle:
- drei unter Par 5 Punkte
- zwei unter Par 4 Punkte
- eins unter Par 3 Punkte
- Par 2 Punkte
- eins über Par 1 Punkt
- zwei über Par und schlechter 0 Punkte
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Bei einer Nettowertung nach Stableford bekommt der Bewerber sogenannte Vorgabeschläge, die
auf die zu spielenden Löcher verteilt werden. Jeder Vorgabeschlag setzt das "persönliche Par"
um einen Schlag hinauf.
So erhielte man bei zwei Vorgabeschlägen und einem gespielten Bogey
drei Stableford-Punkte, ein Score von 3 über Par ergäbe immerhin noch einen Punkt, da dies
sozusagen dem "persönlichen Bogey" gleich käme.
Ist die Anzahl der einem Spieler zustehenden
Vorgabeschläge kein Vielfaches der Anzahl der zu spielenden Löcher, so findet notwendigerweise
eine ungleichmäßige Verteilung statt. Hierbei orientiert man sich am Schwierigkeitsgrad der
einzelnen Löcher, die vom Betreiber des Golfplatzes vorab festgelegt wird. Die Vorgabeschläge
werden dann in der Reihenfolge vom schwierigsten zum leichtesten Loch zugeteilt. Kommt ein Spieler
an jedem Loch auf zwei Punkte, so ergibt dies 18 × 2 = 36 Punkte und man sagt er habe genau sein
Handicap gespielt.
Somit ist es bei Stableford-Wettspielen unschädlich und üblich, wenn ein Spieler, der an
einem Loch keine Punkte mehr erzielen kann, aus Gründen der Zeitersparnis seinen Ball aufhebt
und somit auf das Einlochen verzichtet.
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| Lochwettspiel (Matchplay) |
Allgemeine Informationen |
Spezielle Informationen |
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Das Lochspiel wird es von zwei Parteien gespielt, wobei eine Partei entweder ein einzelner
Spieler oder ein Team aus zwei Spielern ist.
Die Partei, die an einer Spielbahn die niedrigere Schlagzahl ("Score") erzielt hat, gewinnt
das Loch und erhält einen Punkt. Haben beide Parteien denselben Score gespielt, so wird das
Loch geteilt, beide Parteien erhalten einen halben Punkt.
Das Wettspiel gewinnt die Partei, die über die festgesetzte(n) Runde(n) die meisten Löcher
gewonnen hat. Steht es nach dem letzten zu spielenden Loch Unentschieden ("all square") und
muss ein Sieger ermittelt werden, so kommt es zu sogenannten Extralöchern. Hierbei wird so
lange weitergespielt, bis ein Spieler ein Loch und damit das Match gewinnt.
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Falls bereits vor Ende der festgesetzten Runden ein Spieler uneinholbar führt, so wird das Lochspiel
in der Regel beendet. Beträgt der Vorsprung eines Spielers zum Beispiel drei Punkte, sind aber
nur noch zwei Löcher zu spielen, so spricht man von einem Endergebnis von "3 und 2" (= 3 auf und
noch 2 zu spielen). Umgangssprachlich wird dies gelegentlich zu "3 auf 2" verkürzt.
Bei einem Match über 18 Löcher ist somit der höchstmögliche Sieg "10 und 8" und der knappste "1
und 0", wobei die sprachliche Verkürzung zu "1 auf" üblich ist.
Wird ein Lochspiel netto gewertet, so bekommt der schlechtere Spieler sogenannte Vorgabeschläge,
die auf die zu spielenden Löcher verteilt werden. Dies bedeutet, falls ein Spieler mit
Spielvorgabe 18 auf jeder Spielbahn genau einen Schlag mehr benötigt als ein Spieler mit
Spielvorgabe 0, so hat er alle 18 Löcher und damit das Match geteilt. Will er ein Loch gewinnen,
so muss er denselben oder einen besseren Score erzielen als sein Gegner. Schneidet er hingegen
an einem Loch mindestens zwei Schläge schlechter ab, so hat er dieses Loch verloren.
Ist die Anzahl der zu gewährenden Vorgabeschläge kein Vielfaches der Anzahl der zu spielenden
Löcher, so findet notwendigerweise eine ungleichmäßige Verteilung statt. Hierbei orientiert man
sich am Schwierigkeitsgrad der einzelnen Löcher, die vom Betreiber des Golfplatzes vorab festgelegt
wird. Die Vorgabeschläge werden dann in der Reihenfolge vom schwierigsten zum leichtesten Loch
zugeteilt.
Eine Besonderheit beim Lochspiel ist es, dass man dem Gegner Schläge oder ganze Löcher schenken
kann. Ein geschenkter Schlag gilt als eingelocht, ein geschenktes Loch gilt als gewonnen für
den "Beschenkten". Normalerweise schenkt man das Loch nur, wenn man selber keine Chance mehr
sieht es zu gewinnen. Geschenkte Schläge bringen zum Ausdruck, dass man sicher ist der Gegner
hätte den Ball sowieso eingelocht. Das gezielte Schenken kann aber auch eine Taktik sein, um
den Gegner in Sicherheit zu wiegen.
Bei uns in Düren werden Lochwettspiele (oder auch private Wettrunden) zumeist mit sogenannter
3/4-Vorgabe gezählt, d.h. aus der Differenz der Spielvorgaben wird der 3/4-Wert ermittelt und
in der Rangfolge Löcher als Vorgabe dem schlechteren Spieler zugeschlagen.
Beispiel: Spieler A hat Spielvorgabe 16, Spieler B hat Spielvorgabe 24 - die Differenz
der beiden Spielvorgaben ist 26 minus 16 = 8, davon 3/4 = 6 - Spieler B darf also an den sechs
schwersten Löchern 1 Schlag mehr machen um das Loch zu teilen.
Auf unseren Scorkarten finden Sie eine Zählleiste, die die Schlagvorgaben entsprechend der
3/4-Regel auflistet.
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| Klassischer Vierer |
Allgemeine Informationen |
Spezielle Informationen |
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Zwei Parteien mit je zwei Spielern.
Jedes Team spielt nur einen Ball und führt abwechselnd die Schläge aus. Im Vorfeld wird
festgelegt, welcher Spieler an den geraden und welcher an den ungeraden Löchern abschlägt.
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Strafschläge verändern die Spielreihenfolge nicht.
Die Spielvorgaben der beiden Spieler
werden addiert und durch zwei geteilt, um die Team-Spielvorgabe zu erhalten.
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| Vierer mit Auswahldrive |
Allgemeine Informationen |
Spezielle Informationen |
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Eine Variante des klassischen Viereres, bei der beide Spieler eines Teams abschlagen und
dann mit dem besseren Ball abwechselnd weitergespielt wird. |
Strafschläge verändern die Spielreihenfolge nicht.
Spielen beide Spieler eines
Teams ins Aus, so beschränkt sich das Wahlrecht darauf, dass einer der beiden Spieler
den nächsten Schlag ausführt. Bei einem gemischten Paar darf z.B. am Abschlag
der Herr den nächsten Schlag vom Damenabschlag ausführen.
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| Chapman-Vierer |
Allgemeine Informationen |
Spezielle Informationen |
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Eine weitere Variante des klassischen Viereres, bei der beide Spieler eines Teams
abschlagen und beim zweiten Schlag nochmal "über Kreuz" den Ball des Mitspielers. Erst dann
wird der bessere Ball ausgewählt und dieser abwechselnd bis ins Loch weitergespielt.
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Strafschläge verändern die Spielreihenfolge nicht.
Spielen beide Spieler eines
Teams ins Aus, so beschränkt sich das Wahlrecht darauf, dass einer der beiden Spieler
den nächsten Schlag ausführt. Bei einem gemischten Paar darf z.B. am Abschlag
der Herr den nächsten Schlag vom Damenabschlag ausführen.
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| Vierball Aggregat |
Allgemeine Informationen |
Spezielle Informationen |
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Zwei Parteien spielen mit je zwei Spielern.
Jeder Spieler spielt sein eigenes Spiel.
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Die Summe der Schläge bzw. zumeist Stableford-Punkte beider Partner geht in die gemeinsame
Teamwertung ein.
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| Vierball Bestball |
Allgemeine Informationen |
Spezielle Informationen |
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Zwei Parteien spielen mit je zwei Spielern.
Jeder Spieler spielt sein eigenes Spiel.
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Das beste Schlagergebnis bzw. zumeist die höchste Stableford-Punktzahl beider Partner an einem
Loch geht in die gemeinsame Teamwertung ein.
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Vierer 6-6-6 Vierer 9-9 |
Allgemeine Informationen |
Spezielle Informationen |
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6-6-6: Zwei Parteien spielen mit je zwei Spielern.
Ab dem 7. bzw. 13.Loch wechselt jeweils die Spielform.
9-9: Zwei Parteien spielen mit je zwei Spielern.
Ab dem 10.Loch wechselt die Spielform.
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Eine verbreitete Variante 6-6-6 ist:
Loch 1-6 Chapman
Loch 7-12 Auswahldrive
Loch 13-18 Klassischer Vierer
Eine verbreitete Variante 9-9 ist:
Loch 1-9 Chapman
Loch 10-18 Auswahldrive
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| Bindfadenwettspiel |
Allgemeine Informationen |
Spezielle Informationen |
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Jeder Spieler bekommt ein zugewiesenes Stück Bindfaden. Der Spieler kann jetzt den Bindfaden
dazu benutzen, den Ball von einer schlechten Lage um ein Stück seines Bindfadens besser zu legen.
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Das verbrauchte Stück Bindfaden wird nach Gebrauch abgeschnitten, bis der Vorgabe-Bindfaden
verbraucht ist. Danach wird normal im Zählspiel weitergespielt.
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| Flaggenwettspiel |
Allgemeine Informationen |
Spezielle Informationen |
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Das Flaggenwettspiel ist ein Zählspiel, bei dem jeder Spieler so viele Schläge zur Verfügung hat
wie die Summe aus seiner Spielvorgabe zuzüglich jeweiligen Platzstandard. Bei einem Handicap
von 20 und einem Par 72 Kurs ergibt sich eine Schlagzahl von 92.
Hat ein Spieler seine Schläge verbraucht, steckt er eine kleine Flagge an die Stelle, wo sein
letzter Ball zum liegen gekommen ist.
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Hat er die Runde bereits nach 86 Schlägen beendet, kann er auf den folgenden Bahnen seine
verbleibenden 6 Schläge machen. Sieger ist der Spieler, der am weitesten gekommen ist.
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| Spiegelturnier |
Allgemeine Informationen |
Spezielle Informationen |
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Das "Spiegelturnier" ist eine spezielle Spielvariante im Dürener Golfclub
In der Gründungszeit wurde ein "Spiegel" gestiftet und es wurde darüber diskutiert, in
welcher Umkleide der Spiegel seinen Platz finden solle.
Die Lösung war ein Mannschaftswettkampf der Dürerener Damen gegen die Dürener Herren, der
alljährlich an einem Herrengolftag auf wechselnde Einladung der Damen oder Herren ausgetragen
wird.
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Sieger ist die Mannschaft mit dem höchsten durchschnittlichen Stableford-Ergebnis, das sich
nach Summe der bewerteten Spieler/innen geteilt durch Anzahl Spieler/innen ergibt.
Die Einzelergebnisse werden nicht bekannt gegeben.
Das Ergebnis spielt sich oft hinter dem Komma ab !
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| Texas Scramble |
Allgemeine Informationen |
Spezielle Informationen |
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Hier handelt es sich um ein Spaßspiel mit vielen Erfolgschancen. Ein Team wird gebildet
aus 2, 3 oder 4 Spielern, die alle einen eigenen Ball ins Spiel bringen.
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Wenn jeder aus dem Team geschlagen hat, wird gemeinsam festgelegt, welcher Ball des Teams am
besten liegt.
Von dieser markierten Stelle schlagen dann alle Spieler des Teams wieder ihren eigenen Ball,
dann wird erneut entschieden, welcher Ball am besten liegt.
Diese Spielweise setzt sich bis zum Einlochen fort.
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| Blind Hole |
Allgemeine Informationen |
Spezielle Informationen |
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Hier handelt es sich nicht um eine Spielform, sondern um eine Zählweise.
Die "Spielform" muss zusätzlich festgelegt werden.
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In die Wertung des Turniers gelangen 9 von 18 Löchern, die im Vorfeld den Mitspielern
nicht bekannt sind und durch Computer oder Auslosung festgelegt werden.
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